Kurz & kompakt

Air-Berlin-Codeshare und Austrian-Flotte

12.08.2017 - 08:00 0 Kommentare

Air Berlin bietet zwei neue Karibik-Strecken im Codeshare an und Austrian Airlines flottet die vorerst letzte bestellte Embraer-Maschine ein. Was in dieser Woche sonst noch fernab der großen Meldungen in der Luftfahrtbranche passierte, lesen Sie hier.

Maschine der Air Berlin. - © © AirTeamImages.com -

Maschine der Air Berlin. © AirTeamImages.com

Fluggesellschaften

Air Berlin hat mit der französischen Air Caraibes ein Codeshare über zwei Karibik-Routen geschlossen. Die Strecken von Paris-Orly nach Martinique sowie Point-à-Pitre seien ab sofort ab Deutschland buchbar, so eine Sprecherin des deutschen Carriers zu airliners.de.

An Bord einer A380 der Lufthansa hat es ein Feuer gegeben. Der externe Akku eines mobilen Ladegeräts (Powerbank) eines Passagiers war laut Airline unter einen Sitz gerutscht und dort in Brand geraten. Die Crew habe die Flammen löschen können, es sei kein weiterer Schaden entstanden.

Air France/KLM hat im Juli nach 9,7 Millionen Passagiere befördert. Dies sind nach eigenen Angaben 5,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Auslastung stieg um 1,3 Punkte auf 90,2 Prozent. Lesen Sie hier einen Vergleich der Monatszahlen der drei großen europäischen Airline-Gruppen:

© AirTeamImages.com, Felix Gottwald Der Kranich demonstriert seine Stärke Analyse

Austrian Airlines hat den siebzehnten und damit vorerst letzten neuen Embraer-Jet in Betrieb genommen. Wie die Airline mitteilt, absolvierte dieser seinen Erstflug von Wien aus. Die Embraer-Maschinen ersetzen Fokker-Flugzeuge, die schrittweise ausgeflottet werden.

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Flughäfen

Der Airport Köln/Bonn hat im Juli rund 1,3 Millionen Fluggäste gezählt. Laut Flughafen sind dies vier Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das Cargo-Aufkommen stieg um elf Prozent auf 70.000 Tonnen.

Der Flughafen Hannover hat im Juli über 658.500 Passagiere gezählt. Dies sei ein Plus von 14,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, teilt der Airport mit. Eine große Auswahl an Warmwasserzielen und Business-Strecken in europäische Metropolen hätten den Wachstumsschub gegeben.

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat im Juli rund 103.700 Passagiere gezählt. Dies sind laut Airport-Mitteilung elf Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Ein Teil des Wachstums sei auf die Route nach München zurückzuführen, hieß es.

Ein 22-Jähriger hat die Besatzungen von drei Flugzeugen und einem Polizeihubschrauber mit einem Laserpointer bei ihrem Landeanflug auf den Flughafen Düsseldorf geblendet. Dies teilte die Polizei vergangenen Freitag mit. Der Mann wurde wenig später verhaftet. Gegen ihn wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ermittelt.

Delta Air Lines hat seine Bauarbeiten am New Yorker Airport La Guardia begonnen. Wie die US-Fluggesellschaft mitteilt, soll ein Terminal für vier Milliarden Dollar (rund 3,4 Milliarden Euro) entstehen. Das Projekt ist Teil größerer Flughafenumbauten.

Delta Air Lines will in New York Platz für die komplette eigene Flotte schaffen. Foto: © Delta Air Lines,

Für eine bessere Anbindung an den Münchner Flughafen wird die S-Bahn im Stadtzentrum von Erding künftig durch einen Tunnel fahren. Dies teilt die Stadt München mit. Der rund 68 Millionen Euro teure Südtunnel ist Teil des "Erdinger Ringschlusses", mit dem Freising über den Flughafen München mit Erding verbunden werden soll.

Rund zehn Prozent mehr Gepäckbeschwerden hat die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr verzeichnet. Insgesamt gingen bei der SÖP 2016 rund 10.600 Beschwerden zu Flügen ein, neun Prozent davon betrafen Gepäckprobleme.

Am Sonntag, 20. August, können am Flughafen Köln/Bonn zwischen sieben und neun Uhr morgens keine Flüge stattfinden. Neben der anhaltenden Sanierung der Querwindbahn werden auch Wartungsarbeiten an der großen Start- und Landebahn durchgeführt, teilt der Airport mit.

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Behörden, Organisationen

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in Dresden ein Institut zur Softwareforschung im Bereich Flugzeugbau gegründet. Dort sollen virtuelle Tests von Prozessen und Produkten entwickelt werden, die schneller, günstiger und sicherer als Erprobungen in der Realität sind - vom ersten digitalen Entwurf bis zur simulierten Außerdienststellung.

Virtualisierung eines Flugzeugs: 70 Mitarbeiter arbeiten zunächst in dem Institut. Foto: © DLR

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Von: airliners.de, dpa
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