Air Berlin Boeing 737-800 © Air Berlin
Air Berlin hat das Krisenjahr 2009 mit einem kleinen Verlust überstanden. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft weist in ihrer Bilanz unterm Strich ein Minus von 9,5 Millionen Euro aus nach einem Fehlbetrag von 83,5 Millionen Euro im Jahr zuvor. Der Konzernumsatz sank um 4,4 Prozent auf 3,24 Milliarden Euro, wie Air Berlin am Donnerstag mitteilte.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) steigerte die Airline von 2,0 Millionen Euro 2008 auf 28,5 Millionen Euro. Dank eines Effizienzprogramms seien die operativen Kosten um 6,2 Prozent auf 2,78 Milliarden Euro gedrückt worden.
Air Berlin hatte im vergangenen Jahr wegen der Branchenflaute ihr Sitzplatzangebot um 2,6 Prozent verringert. Die Zahl der Passagiere sank um 3,9 Prozent auf 27,91 Millionen. Zur Hauptreisezeit im kommenden Sommer sollen nun die Kapazitäten wieder um sechs bis acht Prozent ausgebaut werden, hatte der Konzern auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) angekündigt.
Im Langstreckengeschäft will Air Berlin angesichts der unsicheren Konjunktur weiterhin vorsichtig agieren. Erst am Dienstag hatte das Unternehmen Bestellungen beim US-Hersteller Boeing zurückgezogen. Air Berlin nimmt jetzt nur noch 15 der 25 bestellten Boeing 787 ab.
Die börsennotierte Fluggesellschaft legte am Donnerstag Eckdaten vor. Der vollständige Geschäftsbericht 2009 wird am 25. März veröffentlicht.
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