Air-Asia-Absturz: Suche nach Opfern ist beendet

18.03.2015 - 11:02 0 Kommentare

Vor drei Monaten ist die A320 der Air Asia ins Meer gestürzt - jetzt haben die Rettungskräfte die Suche nach den Opfern beendet. Es konnten längst nicht alle Toten gefunden werden.

Geborgenes Wrackteil der Air-Asia-Maschine (Flug QZ8501) - © © dpa - Mast Irham

Geborgenes Wrackteil der Air-Asia-Maschine (Flug QZ8501) © dpa /Mast Irham

Knapp drei Monate nach dem Absturz der Air-Asia-Maschine vor Indonesien ist die Suche nach den Opfern eingestellt worden. Alle vier bis zum Dienstag an der Suche beteiligten Schiffe würden am Mittwoch heimkehren, sagte ein Behördenvertreter. 56 Menschen wurden nicht gefunden, 162 waren insgesamt an Bord.

Der Airbus A320-200 der malaysischen Billigfluggesellschaft Air Asia war am 28. Dezember auf dem Weg von Surabaya auf der indonesischen Hauptinsel Java nach Singapur ins Meer gestürzt. Ermittlungen ergaben, dass zu diesem Zeitpunkt anstelle des indonesischen Flugkapitäns, eines erfahrenen ehemaligen Kampfjetpiloten, der französische Kopilot am Steuer des Flugzeugs saß. Die Bergung der Wrackteile und die Suche nach den Insassen gestalteten sich wegen der rauen See und starken Strömungen schwierig. Die Bergungsarbeiten waren bereits Ende Januar eingestellt worden.

Von: AFP
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Eine Drohne unterwegs im Sonnenuntergang. 2017 knapp 90 Drohnen-Zwischenfälle in Nähe von Flugzeugen

    70 Mal sind im vergangenen Jahr laut Flugsicherung Drohnen in der Nähe deutscher Flughäfen gesichtet worden. Weitere 18 Mal entdeckten Piloten die Flugkameras auf der Strecke. Damit hat sich die Zahl gefährlicher Begegnungen im Luftraum nicht so stark wie befürchtet erhöht.

    Vom 12.01.2018
  • Blick auf den Flughafen Köln/Bonn. Flugausfälle am Airport Köln/Bonn

    Ein fußgroßes Loch in einer Piste am Flughafen Köln/Bonn hat am Dienstag zu Verzögerungen geführt. Zwischen zehn und 13 Uhr fielen zwei Flüge aus, teilte der Airport mit. Einige Flieger konnten starten, weil nur ein Teil der Runway für die Reparatur gesperrt wurde. Die zweite Bahn wird noch bis März saniert.

    Vom 10.01.2018
  • Das norwegische Forschungsschiff Seabed Constructor. Suche nach Flug MH370 geht weiter

    Fast vier Jahre nach dem Verschwinden von Flug MH370 wird nun im Indischen Ozean erneut nach Wrackteilen gesucht. Wie der "Economist" berichtet, soll das norwegische Forschungsschiff Seabed Constructor täglich in bis zu 6000 Metern Tiefe über 1200 Quadratmeter Fläche scannen. Die Suche nach dem Flugzeug war Mitte Januar 2017 offiziell eingestellt worden.

    Vom 04.01.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus