Fluglage des Flugzeugs in den letzten Sekunden des Flugs
- BEA
Flugbahn von AF447. Die orange Markierung zeigt die letzte bekannte Position der Maschine.
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3D-Visualisierung der AF447-Flugbahn. Die orange Markierung zeigt die letzte bekannte Position der Maschine.
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Cockpit Voice Recorder der verunglückten A330 der Air France
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Bergung des Avionics Bay
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Bergung des Avionics Bay
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Schutz der Teile
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Bergung eines Triebwerks
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Das Patrouillenboot 'La Capricieuse' soll die versiegelten Flugschreiber ans Festland bringen.
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Einer der beiden Flugschreiber des Airbus A330 der Air France AF447
© dpa - Emma Foster
APU des verunglückten Air-France-A330
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Bergung des AF447-Flugdatenschreibers
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Trümmerfeld des verunglückten A330 der Air France im Atlantik
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Trümmerteile des verunglückten A330 der Air France im Atlantik
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Trümmerteile des verunglückten A330 der Air France im Atlantik
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Triebwerk von Flug AF447
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Rumpfteil von Flug AF447
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Flugdatenschreiber der abgestürzten Air-France-A330
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Bergung des AF447-Flugdatenschreibers
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Bergung des AF447-Flugdatenschreibers
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Fahrwerk des verunglückten Air-France-A330
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Die Air-France-Flugzeugkatastrophe am Pfingstmontag 2009 wurde nach dem abschließenden Bericht der französischen Luftfahrtermittlungsbehörde BEA maßgeblich durch menschliches Versagen verursacht. Wie die Unfallermittler am Donnerstag mitteilten, war die Crew nach einer Vereisung der Sonden zur Geschwindigkeitsmessung mit der grundsätzlich beherrschbaren Situation überfordert.
In ihrem abschließenden Bericht wollten sich die Ermittler nicht konkret dazu äußern, ob die Fehler der Cockpitcrew auf unzureichende Schulung oder Fahrlässigkeit zurückzuführen waren. BEA-Chef Jean-Paul Troadec betonte zur Vorstellung des Abschlussberichts, dass seine Behörde nicht die Aufgabe gehabt habe, die Verantwortlichen zu benennen. Dies sei Sache der Justiz.
Air France wies erneut jegliche Schuldzuweisung in Richtung des Unternehmens oder der Piloten zurück. Die Crew habe in einer außergewöhnlichen Situation ihre Aufgaben bis zum Schluss erfüllt, hieß es in einer ersten Stellungnahme. Die äußeren Umstände wie das Alarmverhalten der Instrumente hätten eine bessere Reaktion verhindert.
25 neue Empfehlungen
Neben den 16 Empfehlungen, die bereits in den Zwischenberichten Nr. 2 und Nr. 3 gegeben wurden, wurden 25 neue Sicherheitsempfehlungen ausgesprochen. Dabei schlagen die Ermittler eine bessere Schulung und Ausbildung der Besatzungen sowie Feedback-Prozesse vor, um die operationellen Risiken in Verbindung mit den menschlichen Faktoren besser zu analysieren, mit dem Ziel, die Verfahren und den Inhalt der Schulungen weiterzuentwickeln.
Gleichzeitig empfehlen die Unfallermittler auch Verbesserungen an den Anzeigen im Cockpit, die der Besatzung helfen sollen, ungewöhnliche Situationen zu erkennen und zu beherrschen. Zudem soll es neue Systeme geben, die bei der Lokalisierung von Flugzeugwracks helfen.
Bei den Ermittlungen zur Absturzursache stützten sich die Experten der Luftfahrtermittlungsbehörde vor allem auf die Auswertung der Flugdatenschreiber. Flugschreiber und Cockpit-Voice-Recorder waren im Frühjahr des vergangenen Jahres nach mehreren vergeblichen Suchaktionen aus rund 4.000 Metern Tiefe geborgen worden.
Die Air-France-Maschine war am 1. Juni 2009 auf einem Nachtflug von Rio nach Paris abgestürzt. Alle 228 Menschen an Bord kamen ums Leben.
Link zum Abschlussbericht: http://www.bea.aero/en/enquetes/flight.af.447/rapport.final.en.php
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