A400M erst Dienstag in Cottbus

21.05.2012 - 17:06 0 Kommentare

Es bleibt spannend auf dem Flugplatz Cottbus-Drewitz. Die avisierte Ankunft des Transportflugzeuges A400M aus Frankreich wurde zweimal verschoben. Nun soll die Maschine am Dienstag in der Niederlausitz landen.

Airbus A400 beim Erstflug am 11. Dezember 2009 in Sevilla - © © dpa -

Airbus A400 beim Erstflug am 11. Dezember 2009 in Sevilla © dpa

Warten auf das Transportflugzeug A400M des Luftfahrtkonzerns Airbus Military in Südbrandenburg: Ursprünglich sollte die Maschine am Montagmittag auf dem Flugplatz Cottbus-Drewitz zu verschiedenen Tests landen. Doch daraus wurde nichts. Nun werde sie an diesem Dienstag (22.5./ca. 11.00) erwartet, sagte eine Sprecherin der Flughafen Süd-Brandenburg-Cottbus GmbH. Dies sei so aus Toulouse mitgeteilt werden. Dort solle die Maschine am Dienstag um 9.00 Uhr starten. Bei solchen Flügen spielten verschiedene Faktoren eine Rolle, wie beispielsweise das Wetter.

Der Flugplatz an der polnischen Grenze wurde von dem Luftfahrtkonzern unter mehreren Standorten in Europa ausgewählt, um die Maschinen auf einer Graspiste testen zu können. Zu diesem Zweck wurde diese um 400 auf 2000 Meter verlängert. Daneben gibt es noch eine 2500 Meter lange Betonbahn, auf der schon Maschinen wie der Airbus A320 und die Boeing 737 zu Testzwecken landeten. Dort war in der DDR die Nationale Volksarmee mit Düsenjägern stationiert.

Ursprünglich sollte der Militärtransporter am Montag um 12.15 Uhr landen. Doch dann hieß es aus Toulouse, der Abflug verzögere sich. Neuer Ankunftstermin sei 18.15 Uhr. Doch auch diese Zeitangabe war bald nicht mehr aktuell. Die Franzosen teilten mit, mit der Maschine am Dienstag um 9.00 Uhr zu starten und den Flugplatz Cottbus-Drewitz gegen 11.00 Uhr zu erreichen.

Der A400M hatte im Dezember 2009 im spanischen Sevilla seinen Erstflug absolviert. Der Militärtransporter wurde für die Luftwaffen der europäischen NATO-Staaten entwickelt, um die veralteten Flotten C-130 Hercules und C-160 Transall zu ersetzen. Er wird durch vier moderne Turboprop-Triebwerke angetrieben und soll in der Lage sein, von unbefestigten Start- und Landebahnen zu operieren. Doch zuvor sind dazu Qualifikationstests auf der Graspiste erforderlich, um diese Eigenschaften zu erproben.

Von: dpa
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