Kurz & kompakt

A380-Verschrottung, Mega-Deal für Airbus und Lufthansa-Geschirr

08.07.2017 - 08:00 0 Kommentare

Die ersten A380 könnten bald auf dem Friedhof enden, Airbus fährt einen Milliarden-Deal aus China ein und die Lufthansa spendiert ihrer Economy-Langstrecke neues Geschirr. Die Randnotizen der Woche.

Singapore Airlines betreibt aktuell 19 Langstreckenflugzeuge des Typs A380. - © © AirTeamImages.com -

Singapore Airlines betreibt aktuell 19 Langstreckenflugzeuge des Typs A380. © AirTeamImages.com

Industrie

Den ersten ausgelieferten Airbus A380 droht laut der "Wirtschaftswoche" die Zerlegung in Einzelteile. Die Leasing-Verträge der von Singapore Airlines betriebene Maschinen im Besitz des Fonds Dr. Peters laufen im Herbst aus. Noch gibt es keine neuen Kontrakte.

Airbus soll in den nächsten Jahren 140 Flugzeuge nach China liefern. Einen entsprechenden Rahmenvertrag haben der Flugzeughersteller und die China Aviation Supplies Holding Company (CAS) jetzt in Berlin unterzeichnet. Laut Airbus-Angaben geht es um 100 Maschinen der A320-Familie und 40 A350 XWB.

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Fluggesellschaften

Austrian Airlines hat eine Priority-Check-in-Zone für Premiumkunden am Flughafen Wien eröffnet. Wie die Airline mitteilt, stehen zehn neue Schalter den Passagieren zur Verfügung. Die Zone hat einen direkten Zugang zu den Fast-Lanes.

Interior

Tabletts, Schalen, Kaffeebecher: Die Lufthansa nutzt auf ihren Langstreckenflügen in der Economy-Class nun neues Geschirr. Laut Airline-Angaben sollen rund 900.000 Einzelteilte auf Strecke gehen. Es sei so designt, dass ein Trolley nun mehr Mahlzeiten aufnehmen könne. Außerdem werde weitestgehend auf Einwegmaterialien verzichtet, sodass weniger Müll entsteht. Foto: © Lufthansa Group

Swiss bietet die Manuals für die Crews nun in elektronischer Form an. Die während des Flugs häufig zu Rate gezogenen Handbücher können nun in Echtzeit aktualisiert werden, teilt die Airline mit. Erarbeitet wurde die XML-Lösung von der GDS-Tochter Ovidus.

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Flughäfen

Im ersten Halbjahr landeten mehr als 103.000 Reisende am Flughafen Rostock-Laage. Das sind 14 Prozent mehr - und das trotz einer baubedingten dreiwöchigen Schließung der Start- und Landebahn und damit verbundenen Flugausfällen, wie der Airport betonte.

Der Airport Karlsruhe hat in den ersten sechs Monaten rund 540.000 Passagiere gezählt. Das sind laut Flughafenangaben 13 Prozent mehr als im Halbjahr 2016. Baden-Airpark-Chef Manfred Jung rechnet nun für 2017 mit insgesamt 1,2 Millionen Passagieren.

Der Flughafen Memmingen hat im ersten Halbjahr 2017 mehr als 518.100 Passagiere gezählt. Das entspricht einem Plus von rund 19 Prozent, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, wie der bayerische Regionalairport mitteilte. In diesem Jahr will der Allgäu Airport die Eine-Million-Grenze bei den Fluggästen knacken.

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Personalie

Der Deutschlandvertrieb der Lufthansa Group erhält eine neue Spitze: Alexander Karst ist ab September Senior Director Sales Germany Lufthansa Group Airlines. Laut Mitteilung folgt er auf Dirk Janzen, der konzernintern gewechselt ist. Foto: Lufthansa Group

Politik

83 Prozent der Mitglieder der Berliner CDU haben in einer Befragung für den Weiterbetrieb des Airports Tegel gestimmt. Etwas mehr als ein Drittel habe sich an der Umfrage beteiligt, hieß es. Mit der Befragung wollte die CDU ihre Position für den Volksentscheid am 24. September festlegen.

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Dienstleister

Lufthansa Technik Shannon bereitet sich auf technische Dienstleistungen an der Boeing 787 "Dreamliner" vor. Die ersten Maschinen werden bereits im Verlauf dieses Jahres erwartet, so das Unternehmen. In die Umgestaltung der Hangars würden mehrere Millionen Euro investiert.

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Behörden, Organisationen

Neues Mitglied für das Board of Airline Representatives in Germany (Barig): Der Billigflieger Easyjet hat sich nun dem Verband angeschlossen, wie aus einer Mitteilung des Verbandes hervorgeht.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) kann sieben neue Institute bauen. Der Senat des DLR habe den Plänen nun zugestimmt, teilte das Unternehmen mit. Der Bund unterstützt das DLR dafür jährlich mit zusätzlich 42 Millionen Euro. Die Institute entstehen in Augsburg, Bremerhaven, Dresden, Hamburg (zwei Stück), Jena und Oldenburg.

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Von: airliners.de, dpa, dpa-AFX
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