Kurz & kompakt A380-App und Münster-Imagefilm

Airbus spendiert seiner kriselnden Riesin A380 eine eigene App und der Flughafen Münster/Osnabrück wirbt mit einem neuen Film um Fluggäste. Hier sind die Randnotizen der Woche in der Übersicht.

Eine A380 von Emirates bei der Landung. - © © AirTeamImages.com - Simon Willson

Eine A380 von Emirates bei der Landung. © AirTeamImages.com /Simon Willson

Industrie und Technik

Airbus hat eine eigene Smartphone-App für seine A380 aufgelegt. Damit können laut Mitteilung Flugzeuge gebuchter Flüge virtuell besucht werden und dank Augmented Reality sogar eine kleine A380 durchs eigene Wohnzimmer fliegen.

Boeing hat die Genehmigung der amerikanischen Aufsicht FAA für die Boeing 787-10 bekommen. Damit kann die verlängerte Version des 9er-"Dreamliners" laut Mitteilung noch im ersten Halbjahr 2018 ausgeliefert werden.

Lufthansa lässt den "Intermediate Layover Check" an zwei A380 durch die Elbe Flugzeugwerke (EFW) durchführen. Nach Airline-Informationen ist ein Airbus bereits fertigt, während der andere noch bis circa Ende Februar in Dresden gewartet wird. Der IL-Check dauert etwa zwei bis vier Wochen und steht alle drei bis fünf Jahre an.

Lufthansa Technik nimmt Modifikationen zur Verbesserung der Konnektivität an mehreren Boeing-737-MAX-Flugzeugen eines nicht genannten Kunden vor. Installiert wird eine Breitbandantenne auf der Außenstruktur des Flugzeugs mitsamt der dazugehörigen Verkabelung, Hardware- und Softwareinstallation in der Flugzeugkabine, teilte das Unternehmen mit.

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Personalien

Thomas Winkelmann ist ab Ende April nicht mehr Chef der insolventen Air Berlin. Wie Insolvenzverwalter Lucas Flöther mitteilt, habe das Gericht die Eigenverwaltung aufgehoben. Der frühere Lufthansa-Manager Winkelmann wird weiterhin Mitglied des "Board of Directors" sein. Foto: © dpa

Niki-Chef Oliver Lackmann geht zu Tuifly. Zum 1. März tritt der Manager laut Mitteilung als COO dort in die Geschäftsführung. Sein Kollege an der Spitze des Unternehmens ist Roland Keppler, der 2016 dorthin zurückkehrte. Foto: © Air Berlin

Weil Roland Hermann zum Jahresende in Pension ging, ist Bettina Ganghofer laut Sprecherin nun alleinige Flughafenchefin am Airport Salzburg. Seit Juni vergangenen Jahres hatte der Flughafen eine Doppelspitze. Foto: © Flughafen Salzburg

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Flughäfen

Am Flughafen Hamburg können Passagiere ihr Gepäck aufgeben ohne an den Check-In-Schalter zu müssen. Der Flughafen hat dafür zehn "self bag drop"-Automaten installiert. Doch nur wenige Airlines bieten den Service an. Lesen Sie hier mehr.

Imagefilm

Der Flughafen Münster/Osnabrück hat einen neuen Imagefilm für den Airport veröffentlicht. Der Fünfminüter wurde laut Mitteilung zusammen mit der Westfälischen Wilhelms-Universität entwickelt.

Der Flughafen Hahn hat beim Frachtverkehr im vergangenen Jahr deutlich hinzugewonnen: Das Aufkommen stieg im Vergleich zu 2016 um 74,6 Prozent auf knapp 126.800 Tonnen. Die Passagierzahl sank dagegen um über fünf Prozent auf knapp 2,5 Millionen. Die Flugbewegungen gingen um 0,9 Prozent auf rund 21.000 zurück.

Der Flughafen Leipzig/Halle hat im vergangen Jahr fast acht Prozent mehr Passagiere abgefertigt als noch 2016. Insgesamt nutzten laut Mitteilung rund 2,4 Millionen Reisende den Airport. Auch das Luftfrachtaufkommen konnte mit fast 1,2 Millionen Tonnen um 8,2 Prozent gesteigert werden. Leipzig/Halle bleibt damit der zweitgrößte Flughafen für Luftfracht in Deutschland.

Und noch einmal Verkehrszahlen: Der Flughafen Dresden begrüßte im vergangen Jahr rund 1,7 Millionen Passagiere. Dies waren laut Mitteilung rund 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Flugbewegungen ging dagegen um 3,8 Prozent zurück und lag bei fast 30.000 Starts- und Landungen. Grund sei die Pleite der Air Berlin, hieß es. Alle Verkehrszahlen der "kleineren" deutschen Airports haben wir hier zusammengefasst und ausgewertet:

Collage airliners.de, Lesen Sie auch: Deutsche Flughäfen trotzen der Air-Berlin-Pleite Analyse

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Fluggesellschaften und Dienstleister

Germania hat ihr eigenes Reiseportal gestartet. In Kooperation mit V-Tours können Reisende über "Germania Holidays" neben Flügen auch ihre gesamte Urlaubsreise buchen, wie die Airline mitteilte. Mit dem eigenen Reiseportal möchte sich das Unternehmen kommerziell breiter aufstellen.

Sunexpress-Passagiere können alle Anfragen und Informationen rund um ihren Flug der Ferienfluggesellschaft ab sofort per Whats-App-Nachricht stellen. Der Service ist in den Sprachen Deutsch, Englisch und Türkisch rund um die Uhr verfügbar, wie die Airline mitteilte.

Bodendienstleister Swissport plant für dieses Jahr den Gang an die Schweizer Börse. Einziger Anteilseigner ist seit 2015 die chinesische HNA Group. Sie wolle laut Ankündigung auch nach dem Börsengang eine langfristige Beteiligung behalten.

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Von: cs, br, pra, dpa

Datum: 27.01.2018 - 08:00

Adresse: http://www.airliners.de/a380-app-muenster-imagefilm-kurz/43513