Rundschau Buzz feiert Comeback und 777-9 kommt nach Frankfurt

Ryanair lässt die einst gekaufte Marke "Buzz" wiederauferstehen und Lufthansa stationiert ihre ersten Boeing 777-9 in Frankfurt. Die Übersicht mit allen Kurzmeldungen sowie der Presseschau des Tages.

Boeing 737-800 in den Farben der neuen Buzz. - © © Ryanair -

Boeing 737-800 in den Farben der neuen Buzz. © Ryanair

Immer abends gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Kurzmeldungen des Tages

Die Ryanair-Holding schafft neben Ryanair und Lauda Motion eine weitere Airline-Marke: Der polnische Charter-Ableger werde ab Herbst als Buzz abheben, teilte Ryanair mit. Die Flotte soll bis Sommer von aktuell 17 auf 25 Maschinen anwachsen. Die Marke Buzz besitzen die Iren seit der Übernahme des gleichnamigen Billigfliegers im Jahr 2003.

Lufthansa wird die im kommenden Jahr zur Flotte stoßenden Boeing 777-9 in Frankfurt stationieren, wie Konzernchef Carsten Spohr auf der Jahrespressekonferenz sagte. Damit würden Maschinen vom Typ Boeing 747-400 ersetzt. Lufthansa ist eine Erstkundin von Boeings neuestem Langstrecken-Jet.

© dpa, Sven Hoppe Lesen Sie auch: Lufthansa Group will nach erneutem Rekordjahr langsamer wachsen

Die Zeitfracht-Tochter WDL Aviation hat ihre erste Embraer E190 in Empfang genommen. Weitere drei Regionalflugzeuge des Typs sind unterwegs, wie die Firma verkündet. Die Maschinen ergänzen die Avrojet-Flotte von WDL.

Tui will trotz des Flugstopps seiner 15 Mittelstrecken-Jets vom Typ Boeing 737 Max 8 sein deutsches Angebot wie geplant ausbauen. Ein Tuifly-Sprecher bestätigte, dass die bisherige Planung weiterhin Bestand habe. Weiterlesen

Foto: © Flughafen Nürnberg

Der Flughafen Nürnberg hat seine Schlepperflotte für den Gepäck- und Frachttransport durch Modelle mit reinem E-Antrieb ersetzt. Wie ein Sprecher airliners.de mitteilte, besteht die Flotte zunächst aus sechs Schleppern mit je 28 Tonnen Zugleistung.

Das schreiben die Anderen

Vielfach heißt es die Software sei Schuld am Absturz der beiden 737 Max. Jens Flottau kommentiert in der "Süddeutschen Zeitung", dass man die die Gründe differenzierter betrachten müsse, denn Flugzeugabstürze geschehen meist aufgrund einer Kette von Fehlern.

Digital-Experte Kai Schmidthuber stellt sich auf "Xing" die Frage, wie die Digitalisierung in der Luftfahrt schneller vorangebracht werden kann. Er hat dabei fünf Empfehlungen für Airline-Chefs, damit die "digitale Denkweise" Einzug halten kann.

Wer mit dem Zug statt dem Flugzeug von Berlin nach Amsterdam fahren will, der bekommt bald ein neues Angebot, schreibt die "Wirtschaftswoche". Ab 2023 fährt der neue ECx von Talgo für die Deutsche Bahn. Die Reisezeit reduziert sich von 6:20 auf 5:50 Stunden.

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Personalien

Der Aufsichtsrat der Fraport AG hat Pierre Dominique Prümm zum 1. Juli in den Vorstand berufen. Laut Mitteilung übernimmt er die Ressorts "Flugbetriebs- und Terminalmanagement, Unternehmenssicherheit" sowie das "Zentrale Infrastrukturmanagement". Seine Nachfolge als Geschäftsbereichsleiter übernimmt Alexander Laukenmann. Foto: Fraport

Die Wisag Passage Service Frankfurt bestellt Michael Latta zum neuen Geschäftsführer. Laut einer Unternehmensmeldung wird Latta die neue Position zum 1. Juni antreten. Er war zuvor bei AHS in Frankfurt und Düsseldorf tätig. Foto: Wisag

Von: airliners.de

Datum: 14.03.2019 - 17:59

Adresse: http://www.airliners.de/777-frankfurt-buzz-comeback-rundschau/49276